Kooperationen und Netzwerke

Sie finden im Folgenden eine alphabetische Reihenfolge unserer Netzwerkpartner*innen:

 

Berlin braucht dich! ist die integrationspolitische Leitinitiative der Stadt Berlin zur interkulturellen Öffnung der dualen Ausbildung. Sie verfolgt das Ziel, neue Wege für Jugendliche aus Familien mit Einwanderungsgeschichte am Übergang Schule – Ausbildung zu entwickeln.

Im Rahmen vom Berliner Programm vertiefte Berufsorientierung für Schülerinnen und Schüler“ (BvBo) kooperiert die Wolfgang-Borchert-Schule mit Casa e.V.. Dabei richten sich die Angebote überwiegend an Schüler*innen des 8.-10. Jahrgangs.

Zielstellung ist die Vertiefung von Kenntnissen und Erfahrungen hinsichtlich der Arbeitswelt und damit verbunden eine gute und sichere Berufswahlentscheidung. Ein hoher Praxisanteil der Unterstützungsangebote kennzeichnet das Programm.

Die Wolfgang-Borchert-Schule ist eine Cisco Networking Academy. Bei dieser Kooperation mit Cisco werden IT-Kenntnissen vermittelt. Dabei werden Talente gefördert, die in der Digital Economy benötigt werden. Cisco arbeitet mit Lerneinrichtungen auf der ganzen Welt zusammen. Seit 1997 hat Cisco mehr als 6 Millionen Menschen dabei geholfen, sich auf ihre IT-Karriere vorzubereiten.

Die Wolfgang-Borchert-Schule ist Partnerschule von Deutschland sicher im Netz e.V. und dem Projekt DigiBitS – Digitale Bildung trifft Schule.

Im Rahmen der Kooperation werden Konzepte zur Föderung von Medienkompetenzen und digitalem Schutzwissen von Schüler*innen sowie zur Implementierung digitaler Inhalte in den Unterricht entwickelt. Der besondere Ansatz ist dabei die Verknüpfung von Fachinhalten mit der Förderung von digitalen Kompetenzen.

Schülerfirmen sind pädagogische Projekte, die sich an echten Unternehmen orientieren:

Unter dem rechtlichen Dach der Schule planen, produzieren und verkaufen Schülerinnen und Schüler reale Produkte oder bieten ihre Dienstleistungen an. Die Bandbreite ist vielfältig: Sie entwerfen und verkaufen Schmuck, eröffnen einen Smoothie-Stand für die Pausen, bieten Computerkurse an oder gründen einen Event-Service. Das Modell wird immer beliebter – sowohl bei Lehrkräften als auch bei Schülerinnen und Schülern, denn die Mitwirkung in Schülerfirmen motiviert dazu, Eigeninitiative zu übernehmen und gemeinsam mit anderen aktiv zu werden. Sich für eine Geschäftsidee zu begeistern, sie durchzudenken und sie dann in die Tat umsetzen – das ist ganzheitliches, lebensweltnahes Lernen.

JobUFO findet eine Antwort darauf, wie man sich vielleicht alternativ – mit gleicher oder sogar besserer Qualität – bewerben könnte. Das Ergebnis ist eine App, die durch den Einsatz von Videos als Ersatz des Motivationsschreibens mehr Informationen über Bewerber*innen aussagt, als dies mit dem guten alten Deckblatt der Bewerbung möglich war.

Diese App ist für alle einsetzbar, die auf der Suche nach einer Ausbildung, einem Nebenjob, einem Praktikum oder dualen Studiengang sind.

Die Jugendberufsagentur Berlin ist eine von den beteiligten Institutionen gemeinsam betriebene Einrichtung mit jeweils einem Standort in jedem Bezirk, in der Jugendliche und junge Erwachsene auf ihrem Weg in Ausbildung und Beschäftigung gemeinsam und umfassend beraten, unterstützt und bei Bedarf eng begleitet werden („Beratung und Hilfestellung aus einer Hand“). Auch bei Abbruch oder vorübergehenden Krisen und Schwierigkeiten bei der erfolgreichen Bewältigung der Qualifizierungsanforderungen ist für junge Menschen die JBA Berlin Anlaufstelle, um möglichst schnell eine Anschluss- oder Unterstützungsoption zu finden.

Die „Vereinbarung über die Zusammenarbeit im Rahmen einer Jugendberufsagentur“ wurde federführend durch die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft gemeinsam mit der Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen, der Regionaldirektion Berlin-Brandenburg der Bundesagentur für Arbeit und den Bezirken einvernehmlich erarbeitet.

Partner Schule Wirtschaft (PSW) ist eine Landesagentur der Senatsverwaltung für Bildung. Ziel von PSW ist, berufliche Praxis und Orientierung ganzheitlich im Schulalltag zu verankern. Dazu bietet PSW unter anderem im Rahmen von professioneller Fortbildung für Lehrkräfte fundierte Beratung und Unterstützung.

Unterschiedliche Meinung zu akzeptieren, Position beziehen, argumentieren – das Präventionsprogramm „Respekt Coaches“ unterstützt Schulen dabei, Toleranz und Demokratieverständnis zu fördern und Hass und Gewalt gegenüber Andersgläubigen einzudämmen. Das Bundesprogramm wird vom Jugendmigrationsdienst Spandau im CJD Berlin-Brandenburg in Kooperation mit weiteren Trägern umgesetzt.

Seniorpartner helfen Schülerinnen und Schülern, eine gewaltfreie Streitkultur zu entwickeln, Konflikte im Gespräch statt durch Gewalt zu lösen und nach Möglichkeit eine für alle
Konfliktpartner befriedigende „win-win-Situation“ zu erzielen. Durch die damit verbundene Verbesserung ihrer Sozialkompetenzen werden psychische Energien frei, die zur Bewältigung der schulischen Anforderungen genutzt werden können.

Seniorpartner fördern Toleranz, Anerkennung und Respekt. Die nationale und kulturelle Herkunft der Schülerinnen und Schüler an den Berliner Schulen ist sehr vielfältig. Hierfür erhalten die Seniorpartner eine Ausbildung, die sie befähigt, in schulischen Konflikten zu vermitteln und Streit zu bearbeiten.

Seit Oktober 2001 gibt es eine Kooperation zwischen der Wolfgang-Borchert-Schule und Vattenfall. Die Zusammenarbeit basiert auf dem Projekt „Partnerschaft Schule – Betrieb“ der IHK aus dem Jahr 2000. Die Kooperation der Schule mit Vattenfall trägt dazu bei, dass unsere Schüler*innen realitätsnäher ausgebildet werden und der Betrieb die Lernbedingungen einer Schule genauer kennen lernt.