Berufliche Orientierung

An der Wolfgang-Borchert-Schule  arbeitet ein multiprofessionelles Team gemeinsam mit der Schulleiterin zur Berufs- und Studienorientierung

In unserem BSO-Team arbeiten zwei Koordinator*innen für Berufs- und Studienorientierung Steffen Willer und Sandra Keisers, die Berufsberaterin der Agentur für Arbeit Lisa-Marie Pak sowie Wolfgang Keil als Lehrkraft der beruflichen Schule zusammen (Hans-Litten-Schule, Oberstufenzentrum für Recht & Wirtschaft) . Unsere Schulleiterin Daniela Mroncz begleitet das BSO-Team strategisch.

Die Berufs- und Studienorientierung an der Wolfgang-Borchert-Schule liegt einem verbindlichen Konzept zu Grunde, dass am Landeskonzept für Berufs- und Studienorientierung ausgerichtet ist (Beschlussfassung des Berliner Senats vom 17.03.2015).

Ziel ist es, jede Schülerin und jeden Schüler mit einem Ausbildungsvertrag oder mit der Zugangsberechtigung für die gymnasiale Oberstufe zu verabschieden.

Unter folgenden Links finden Sie

Dank des multiprofessionellen BSO-Teams erhalten die Schüler*innen umfassende Informationen und Anregungen, um sich eine individuelle Perspektive für die Zeit nach der 10. Klasse aufzubauen.

Schüler*innen, die die Voraussetzungen für die gymnasiale Oberstufe erfüllen, garantieren wir einen Schulplatz an der Carlo-Schmid-Oberschule in Spandau, unserem Kooperationspartner für die Sekundarstufe II.

Welche Angebote fördern die Entscheidungsfindung unserer Schülerinnen und Schüler? Wir bieten in allen Jahrgängen unterschiedliche Formen von Praxiserfahrungen an. Wir starten mit ehrenamtlichen Praktika im Rahmen des Projekts Verantwortung über die dreiwöchigen Betriebspraktika bis zu Werkstatttagen, Berufsfelderkundungen sowie einem zusätzlichen verbindlichen zweiwöchigen Praktikum zum Ende der Schulzeit im 10. Jahrgang. Darüberhinaus unterstützen das Produktive Lernen und die Praxislerngruppe das schulische Lernen auf dem Weg zu einem Schulabschluss.

Unsere Berufs- und Studienorientierung folgt einem roten Faden. Jede Schülerin und jeder Schüler erhält ein Beratungspaket, Bewerbungs- und Assessmentvorbereitung sowie ein ganz individuelles Coaching.

Abgerundet wird unsere Berufs- und Studienorientierung mit entsprechenden Messebesuchen, berufsbezogenen Events und Exkursionen mit unseren unterschiedlichen Kooperations- und Netzwerkpartnern. Dazu zählen unter anderem Vattenfall, Siemens, JobUFO, Institut für Talententwicklung (IfT), Berufliches Qualifizierungsnetzwerk für Migranti*nnen (BQN).

Unser Ziel ist es, jeder Schülerin und jedem Schüler eine Perspektive und einen Anschluss zu ermöglichen!

Qualitätssiegel

Die Wolfgang-Borchert-Schule wurde 2015 erstmalig mit dem Qualitätssiegel Berlin für exzellente berufliche Orientierung ausgezeichnetund ist am 05. September für weitere 4 Jahre  mit dem Siegel ausgezeichnet worden.

Beim Qualitätssiegel geht es um die Auszeichnung und Zertifizierung von weiterführenden allgemeinbildenden Schulen. Mit der Auszeichnung werden die herausragenden Leistungen zur Berufs- und Studienorientierung von Schulen und ihren Partnern gewürdigt, bekannt gemacht und weiter empfohlen.

Das Siegel wird von den Partnern der Initiative Qualitätssiegel für exzellente berufliche Orientierung vergeben. Dazu gehören unter anderem die Industrie- und Handelskammer Berlin, die Handwerkskammer Berlin und die Bundesagentur für Arbeit. Weitere Infos finden Sie unter www.psw-berlin.de

Praxislerngruppe

Die Praxislerngruppe findet über einen Zeitraum von 2 Schuljahren in den Jahrgängen 9 + 10 statt. Hier findet Lernen an einem anderen Ort statt: Diese Gruppe bietet einen verstärkten Praxisbezug durch Lernen in Werkstätten an einem Tag pro Woche. Organisiert und angeleitet wird die Praxislerngruppe von unserem Kooperationspartner Modul e.V.

Dieses Angebot ist besonders für Schüler*innen mit einem hohen Bedarf an intensiver Motivation und individueller Förderung geeignet.

Das Praxislernen bietet eine individuelle Anschlusslösung nach der Schule. Es ist realistisch, einen Beruf u n d einen Betrieb zu finden, der zu einem passt.

 

 

Produktives Lernen

Dieses Angebot ist eine besondere Organisationsform des Dualen Lernens und ein anderer Weg zum Ziel. Die Schüler*innen arbeiten an 3 Tagen in der Woche an selbst gewählten Praxisorten in Betrieben. An den anderen beiden Tagen arbeiten die Schüler*innen nach einer praxisorientierten Stundentafel, um die Berufsbildungsreife (BBR), die erweiterte Berufsbildungsreife (eBBR) oder den Mittleren Schulabschluss (MSA) zu erwerben.

Das individuelle Lernen ist die wichtigste Methode des Produktiven Lernens. In der Lernwerkstatt wird nach einem indiviudellen Lernplan gearbeitet und richtet sich an Schülerinnen und Schüler, die nach der 8. Klasse freiwillig tätigkeits- und erfahrungsbezogen lernen wollen. Wichtig für die Teilnahme am Produkitven Lernen ist Selbstständigkeit, Zuverlässigkeit, Mobilität und Kooperationsbereitschaft.